Die Arktis am Südpol der Alpen   (3,6 bei 8 Bewertungen)    betrachtet: 4670x
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Legende

1 Corno Pian di Neve 3176m
2 Bivacco Giannantoni
3 Passo di Salarno 3168m
4 Cornetto di Salarno 3201m
5 Corno di Salarno 3262m
6 Monte Adamello 3539m
7 Monte Falcone 3436m
8 Punta del Venerocolo 3300m
9 Monte Venezia 3290m
10 Monte Mandron 3294m
11 Corno di Bedole 3221
12 Cima Busazza 3326m
13 Cima Cercen 3280m
14 Cima di Vermiglio 3458m
15 Lobbia Alta 3195m
16 Monte Gabbiolo 3458m
17 Cima Presanella 3558m
18 Cresta della Croce 3307m

Details

Aufnahmestandort: Pian di Neve (oberhalb Passo Adamè) (3130 m)      Fotografiert von: Dirk Becker
Gebiet: Adamello-Presanella-Alpen      Datum: 03.09.2005
Unser erster Versuch, in Zweierseilschaft einen hohen Gipfel zu bezwingen... - Er scheiterte aufgrund einer miserablen Zeitplanung des Fotografen :-( . Wir mussten eine Stunde unterhalb des Adamellos umkehren, um der Gefahr zu entgehen, auf dem Gletscher von einem Gewitter überrascht zu werden. Vernünftig, aber sehr schade...

Dennoch hat uns die arktisch anmutende Landschaft am Pian di Neve unterhalb des Adamellos gefangen genommen. Tief im Trentino erwartet man derartig ausgedehnte Gletscherflächen am allerwenigsten. Nur: Wie lange noch?

Bei der Benamsung der Berge bleibe ich beim Cresta della Croce bei seinem eigentlichen Namen und nicht bei seinem neuen katholischen... - Es sei mir verziehen!

Canon EOS300D + Tamron 18-200 + Autopano Pro 1.4 + Adobe PSE2 (8 Querformataufnahmen)
18mm - ISO100 - f/10 - 1/250s

Bewertung

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Kommentare

Super wie die Tiefe hier rauskommt. Aber der dunkle Himmel im linken Bereich stört schon sehr.
06.05.2008 15:49, Horst Bauer
Schön! 
Der Titel ist gut gewählt. Beim Betrachten des Bildes werde ich an eine Spitzbergentour erinnert, welche ich vor vielen Jahren einmal unternommen habe. Dort gibt es zwar nicht so schönes Wetter aber ebenfalls Schnee und Eis soweit das Auge blickt. Der dunkle Bereich im Himmel stört mich ebenfalls, deshalb leider nur *** Punkte. Laß mich raten: Polfilter benutzt?
LG Günther
06.05.2008 18:38, Günther Kössler
Schade Dirk mit dem Himmel, wahrscheinlich stand der Photograf zuviel unter Stress wegen der Rückkehr :-)
09.05.2008 21:33, René Tessaro
Himmelsfärbung 
Ich habe mir jetzt die Originalaufnahmen einzeln angeschaut: Es liegt tatsächlich kein Belichtungs- oder Stitch-Fehler vor. Die Einzel-Bilder belegen exakt diesen Himmelsfarbverlauf (selbst auf den Einzelbildern ist der Übergang hellblau-dunkelblau deutlich manifestiert!). - Es ist tatsächlich so, dass der Himmel bei Gletschertouren - vor allem - auf der sonnenabgewandten Seite tiefschwarz wird und das hier eingefangene Dunkelblau mag ein schwacher Abklatsch der tatsächlichen Himmelsschwärze sein. - Dieses Phänomen tritt aufgrund der minimalen Streuung auf, wenn es auf großer Höhe klare Luft hat und der direkte Blick ins (schwarze) All frei wird. - Das ist ein faszinierendes Phänomen, was natürlich die Fotografien (zumal, wenn mit Polfilter gemacht (Verstärkung des Effekts!)) beeinträchtigt.
Ich bin gerne bereit, das Panorama zurückzuziehen, möchte aber zuvor der Diskussion Raum geben, ob die natürliche Himmelsfärbung in Panoramen akzeptiert werden kann, oder ob man sie künstlich herausstreichen muss.
@Heinz: Du bist mein Lieblings-Diskussionspartner und Deine Meinung täte mich sehr interessieren (ich kann Dir bei Interesse gerne die Originale zur Verfügung stellen)
09.05.2008 23:34, Dirk Becker
Ach laß das Bild doch drin Dirk! Alleine die weiten Gletscherflächen sind doch ****Sterne wert!
10.05.2008 11:26, Daniel Mürbe
Dirk, was Du da über Himmelsschwärze und direkten Blick ins (schwarze) All schreibst, klingt ja sehr interessant. Um aber dazu etwas sagen zu können, müßte ich mich erst noch etwas belesen. Deshalb bleibe ich bei den fotografischen Fakten, die auch noch kompliziert genug sind, bei Panoramen noch etwas mehr als bei Einzelaufnahmen. Hauptverursacher dunkler Himmelsstellen ist wohl die Vignettierung des Objektivs. Und da hat das Tamron 18-200 gerade bei 18 mm schlechte Werte, wie Du hier nachlesen kannst: http://www.photozone.de/Reviews/Canon%20EOS%20Lens%20Tests/292-tamron-af-18-200mm-f35-63-di-ii-ld-aspherical-if-xr-macro-test-report--review?start=1
Eine weitere Ursache könnte die Verwendung eines Polfilters sein. Als ich selbst mal Panorama-Aufnahmen vom Monte Generoso mit Polfilter gemacht hatte (z. B. Nr. 2099), hatte ich einen enormen Bearbeitungsaufwand, um vor allem den Himmel einigermaßen gleichmäßig wieder hinzubekommen (u.a. durch multiplikative Ebenen und Masken mit Verlauf).
11.05.2008 18:55, Heinz Höra
Ich habe das Panorama noch einmal hochgeladen mit einem etwas weniger dunklen Himmel. Fotografisch bleibt das Manko bestehen. Physikalisch lässt es sich jedoch recht einfach erklären:
Die Rayleigh-Streuung sorgt dafür, dass der Himmel nicht schwarz ist, da Moleküle und Aerosole in der Atmosphäre das Licht streuen (siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Himmel_(planet%C3%A4r) ). Da kurzwelliges Licht wesentlich effektiver (zur 4. Potenz) gestreut wird als langwelliges, erscheint uns der Himmel blau, da blaue Streustrahlung wesentlich stärker auftritt als rote. Je weniger Moleküle und Partikel sich aber in der Luft befinden, umso weniger Streuung tritt auf und umso dunkler erscheint der Himmel; das tritt natürlich besonders im Hochgebirge auf, wo sich mit abnehmendem Druck immer weniger Moleküle um uns und über uns befinden; darüber hinaus beeinflusst natürlich vor allem die Klarheit der Luft (Tröpfchen, Eis-Kristalle, Aerosole) die Stärke der Streuung. - Daher ist der Himalaya-Himmel auch wesentlich schwärzer als der Alpenhimmel. Außerdem ist ein klarer Himmel immer reiner blau als ein dunstiger!
Desweiteren verwende ich meistens einen Polfilter (wie auch hier). Da das Blau eines wolkenlosen Himmels polarisiert ist, filtert der Polfilter dieses Licht je nach Stellung zur Sonne mehr oder weniger weg. - Im 90°-Winkel zur Sonne ist der Effekt am stärksten (siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Polarisationsfilter). Dies zeigt sich in dem Adamello-Panorama: Man erkennt den dunklen Hochgebirgshimmel, aber auch den Effekt des Polfilters.
Man möge mir die groben Verallgemeinerungen der wissenschaftlichen Beweisführung verzeihen; als Software-Entwickler verlernt man viel, was man vorher wusste... :-)
14.05.2008 22:17, Dirk Becker
Spät entdeckt - hochdotiert! 
Atemberaubend das Pano, und der Name "Plano di Neve" sagt schon alles.
Gruss Walter
08.04.2009 09:19, Walter Schmidt

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Dirk Becker

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