am Alpenrhein zwischen Sargans und Trübbach    (4,0 bei 4 Bewertungen)    betrachtet: 246x
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Legende

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15 Laufböden 2225 m
16 Schwarze Hörner 2645 m

Details

Aufnahmestandort: Trübbach - Sargans (483 m)      Fotografiert von: Walter Huber
Gebiet: Appenzeller Alpen      Datum: 4. November 2018
Wie sich eine Ansicht durch einen andersgewählten Bildschnitt verändert, zeigt der Vergleich von diesem Bild mit dem aus (http://www.panorama-photo.net/panorama.php?pid=24548&aw) ganz deutlich.

Und überhaupt! Warum macht der Rhein im Sarganserland einen derartigen Bogen Richtung Nordosten? Schon früher stellte ich mir oft die Frage. Die wenigen Höhenmeter zwischen Mels und Sargans und weiter durch das Seeztal zum Walensee, hätten doch für einen Wildbach wie den Rhein, so wie der früher einmal gewesen ist, kein grosses Hindernis sein können. War womöglich der Sardonagletscher wirklich so mächtig dass er auf der gegenüberliegenden Seite bis zum Gonzen hinaufreichte? Und so dem Rhein den Weg zum Bodensee statt zum Zürichsee verholfen hat? So oder so ist der Rhein zur natürlichen Grenze zwischen dem Kanton St.Gallen auf der einen Seite und dem Fürstentum Liechtenstein und dem Land Vorarlberg auf der andern Seite geworden.
Der Worte sind genug gewechselt. Die Daten zum Panorama.
Aufnahmestandort - Höhe / Koordinate:
Rheindammweg Trübbach - Sargans 483 m - 754432 / 214723 (47.06552, 9.47183)
am 04.11.2018 13:10 Uhr mit der SONY - A7 aus 10 HFA
1/100 s, f/18, ISO 100, 28 mm, WB6200K.
Blickrichtung: ca. 120° - Öffnungswinkel: ca. 210°

Bewertung

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Kommentare

Ich vermute, 
dass es eher das Geschiebe aus dem Weißtannental war, das dem Rhein den Weg durch das Seeztal verlegt hat. In der Tat eine sonderbare Stelle. Viele Grüße!
06.11.2018 08:42, Matthias Knapp
@ Matthias Knapp
Richtig, das Geschiebe aus dem Weißtannental! Könnte es natürlich auch gewesen sein! Es wäre zum Beispiel interessant wenn man für die letzten 25000 Jahre den Lauf des Rheins im Zeitraffer darstellen könnte. Aus Erzählungen geht hervor dass die Gletscher hier im Rheintal sogar über den Gonzen hinauf gereicht haben müssen. Und der Gonzen wie ein Pflug den Gletscher trennte. Die Gauschla (La Gauschla) dahinter nahezu ein 4000er gewesen sein muss. Nach dem Rückzug der Gletscher dann die Berge welche das Rheintal säumten als gigantischen Bergstürze in den Bodensee fielen. Der angeblich sogar bis nach Chur hinauf gereicht haben soll. Und der Abfluss des Bodensee‘s demnach nordwärts durchs Allgäu in die Donau erfolgte. Jedenfalls solange bis die Gletscher im Westen den heutigen Verlauf freigegeben haben. Das sind alles „nur“ Vermutungen! Die man an einigen Orten versucht nachzuweisen. Aber noch zu wenig erforscht sind. Derartige Geschichten könnte man unendlich lange fortsetzen.
Gruss von Walter
06.11.2018 12:07, Walter Huber

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Walter Huber

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