Und jetzt stelle ich es doch ein! :-)
Ein ganzes Jahr habe ich gewartet und habe immer wieder gekämpft mit dem Bildmaterial aus den Julischen Alpen, das ja - ob des nicht optimalen Wetters - meist mittelmäßig war. Dementsprechend wenig habe ich veröffentlich und das meiste wird in der Schublade vergammeln bzw. liebgewonnene private Erinnerung bleiben.
Doch mein Lieblingspanorama mag ich mit Euch in der überarbeiteten Version teilen. Auch wenn rechts die Lichter absaufen, so ist doch die ach so ungerechterweise unbekannte Nordwand des Mangart und deren Spiegelbild eine Szenerie, die ihresgleichen sucht.
Wir haben endlich an den letzten beiden Urlaubstagen die angepeilten Gipfel erreicht (Prisank und Mangart), nachdem die Woche zuvor von abgebrochenen Touren geprägt war. Der Mangart ließ sich aufgrund der üppigen Schneelage nur abenteuerlich über den slowenischen Klettersteig besteigen. Dennoch war es ein schöner Gipfel und der Abstieg über die 'Leichenbretter' hinab zum hochgelegenen Ausgangspunkt an der Mangartstraße war dann nur noch halb so wild. - Da es der letzte Urlaubtag war, gönnten wir uns als Ausklang den Umweg zu den Laghi di Fusine, um von dort noch einmal bei einem kühlen Getränk am Seeufer einen Blick auf den bezwungenen Gipfel zu erhaschen; Balsam für die Seele! - Wer kennt schon diese Nordwand, durch die sogar (ein sehr schwieriger!) Kriegsklettersteig führt?
Canon EOS 400D - Canon EF-S 17-85 - Adobe Lightoom 3 - Autopano Pro 2.0.9 - Adobe PSE 6.0
10 Hochformataufnahmen (ISO-100 - f/8 - 1/125s - 20mm)
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Kommentare
L.G. v.
Gerhard.
Interessanter und eigentlich einfacher, so man KS-Geschirr hat, ist der slownische Klettersteig; der startet auch an der Mangartstraße. Selbiger war bei uns wegen des vielen Schnees aber noch sehr heikel; ohne Schnee ist der problemlos und nicht ausgesetzt.
Empfehlenswert ist - nach dem Gesagten - die Überschreitung. Der Mangart ist wirklich ein toller und lohnenswerter Berg!
Liebe Grüße,
dirk
Danke nochmals und L.G. v.
Gerhard.
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