Beim Wirt des Hotels Linde in Untervaz habe ich mir die Bewilligung zur Fahrt auf die Vazer Alp geholt. Die 9 km lange Fahrt bis zur Alp erfordert etwas Schwindelfreiheit und Trittsicherheit (Gas, Kupplung, Bremse) … ja, sogar auch mit nach rückwärts gedrehtem Kopf bei Kreuzungsmanövern ;-). Das Strässchen ist verflixt schmal, wellig und staubig. Mein Auto hat ein paarmal fröhlich gekichert, wenn die groben Steine an seinem Bauch gekratzt haben. Die Felskanten am Strassenrand haben vergeblich versucht, auch das Blech an den Seitentüren zum Kichern zu bringen!
Noch ist es hier oben ganz ruhig und besinnlich. Von unten im Tal hört man höchstens die Scharrgeräusche der Kuhhufe im Stall. Verständlich, dass sich die Tiere schon jetzt ganz voller Erwartung freuen, im Juni ebenfalls auf diese herrliche Alp zu ziehen! Ich frage mich, was diese Stall-Tiere denken, wenn sie zum ersten Mal in dieser herrlichen Umgebung sind. Und was denken sie, wenn sie im Spätsommer wieder in den Hof zurückkehren und dort „Gras“ aus diesen weissen Ballen fressen?
Von hier aus lässt sich der 2805 Meter hohe Calanda in etwa 4 Stunden besteigen. Bei der Hütte habe ich den oberen Weg gewählt, der über Wolfegg zur Calanda-Hütte und von dort auf den Gipfel führt.
5 Freihand-Querformatbilder, Pocketcam NIKONS8000, ISE-stitch, ganz wenig PSE8
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Kommentare
Versuche doch einmal eine zusätzliche Serie kürzer zu belichten oder abzublenden und vergleiche danach.
LG, Toni
LG Peter
Bei der Mastrilser Alp habe ich damals umgekehrt.
Schöne Ansicht die Du uns hier lieferst.
Gruss von Walter
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