...ein Bild ohne die Zinnen. (damit steigt die Spannung und die Frage, wie mögen sie wohl aussehen ? ) Spaß beiseite aber ich meine das Hohe Gaisl, Rautenkofel,Schwalbenkofel, Haunold, Sextener Stein und Toblinger Knoten und ein Teil der Dreischusterspitze, um hier nur einige markante Punkte zu nennen, auch sehr ansehenswert sind und
nicht in den Schatten der Zinnen gehören. Bei der Planung und Durchführung einer solchen Unternehmung von unserer Ferienwohnung in Bayern aus, sollte man an bewährtem festhalten und so sind wir wie schon am 06.06. 2010 , als wegen zu viel Schnee für einfache Wanderer eine Besteigung des Paternkofelsattel nicht möglich war, wiederum 2.30 Uhr via Insbruck und Brenner und über Toblach losgefahren. Gegen 5.45 Uhr Höhlenstein Landro mit Zinnenblick und kurz nach 6 Uhr am Misurina entstanden schöne erste Bilder und gegen 6.30 beim Refugio Auronzo die ersten Cadinibilder. Natürlich war es in 2300 Metern mit wunderbaren 8 Grad kalt genug, um wenig Feuchte in der klaren Luft zu haben, was die Freude noch steigerte.
Leider wurde es meiner Frau dann am Refugio Lavaredo schwindlig
und sie ist zum Auto auf der Passhöhe zurückgekehrt. Das setzte mich natürlich unter einen gewissen Zeitdruck und ich bin bei der Zinnenhütte auch aus Zeitgründen über den Paternsattel wieder zurückgekehrt. Was sich dann aber vom Rifugio Auronzo an Menschenmassen gen Paternkofel wälzte, war einfach fürchterlich...
Dabei war ich sehr froh, das Sie offenbar alle morgens auch für eine solche Traumtour nicht aus den Federn finden
Bei diesem Pano hatte ich wieder dieselben kleinen Messprobleme mit den Koordinaten, wie ich auf der anderen Plattform im Böhmischen Mittelgebirge schon beschrieben habe, die sich nicht vermeiden lassen, nach fachlichen Erklärungen von Heiz Höra und der späteren Bestätigung durch Herrn Deuschle.
Gemessen mit meinem Garmin GPSMAP 60CSx ergab sich für den Aufnahmestandort bei Deuschle eine Höhe von 2395 m. In den Karten ist der Paternkofelsattel aber mit 2454 m angegeben.
Sei es wie es sei, es war auch nach den geschilderten Problemen mit meiner Frau (die sich schnell und gut erholte) für mich ein absolut unvergeßliches Bergerlebnis , die Zinnen in voller Schönheit und bei traumhaftem Wetter nach über 15 Jahren noch ein zweites mal zu sehen und ich hoffe das es noch nicht das letzte mal gewesen ist.
Das einzige traurige, das ich mich wegen des Zeitdruckes (nach drei Stunden hatte ich versprochen wieder unten zu sein) nicht um "meine geliebten Alpenpflanzen" kümmern konnte. Ein besonders bmerkenswerter Fund (im vorübergehen) sei noch erwähnt . So habe ich in Nähe der Hütte einen kleinen Stock mit Ranunculus glacialis (Gletscherhahnenfuß) gesehen, der eigentlich weiter oben und vor allem nicht auf Kalk vorkommt. Es gibt aber auch im Kalk sogenannte kleine Inseln mit kristallinem Gestein (sauere Reaktion), die so etwas ermöglichen.
Aufnahmedaten:
Canon EOS 50 D
Tamron 18-270 VC (auch Tokina 12-24 für andere Panos)
1/250
f.9.0
manuelle Einstellung
ISO 100
32 mm
7 HK-Aufnahmen
mit Panoramastudio 2pro gestitcht
Freihand Nähe Paternkofelsattel
27.06. 2011 8.29 UHR
12.31106 46.62763
Mit der Beschriftung wird es bis nach dem Mittag noch dauern
Michael Bodenstedt, Klaus Brückner, Thomas Büchel, Thomas Hansen, P J, Thomas Janeck, Manfred Kostner, Uta Philipp, Danko Rihter, Bruno Schlenker, Udo Schmidt, Christoph Seger, Kathrin Teubl, Anton Theurezbacher, Robert Viehl
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Comments
Gruss Peter
Herrliches Panorama das mir die Ferien 2010 in Erinnerung ruft, mit dem Zauber der Dolomiten und den Menschenmassen um die Drei Zinnen.
Gruss
Mir ist dieser Blick sehr vertraut! Ich finde aber den Ausschnitt etwas zu eng- mit weniger Horizont könntest du die spektakulären Berge im Norden der Zinnen sicher noch wirkungsvoller darstellen! Auch der Anschnitt der westlichen Zinne ist dieses großartigen Berges nicht würdig..
Trotzdem ein sehr feines Panorama - ich freue mich schon auf das Bild mit den großen Drei!!! Von welchem Aufnahmestandpunkt willst du es bringen? LG aus dem verregneten Zwickau
kleinen Hügel sowie links neben der Hütte einige Meter tiefer vor dem Sextener Stein. Aus Zeitgründen, um meine Frau nicht zu lange im Auto auf dem Rifugio Auronzo warten zu lassen, bin ich denselben Weg von der Hütte zurück gelaufen und habe so praktisch zwei gleiche halbe Runden gemacht.
Bezüglich deiner Frage zum Nik Sharpener kann ich dir sagen, dass dieser entweder mit Photoshop, Lightroom oder Aperture verwendet werden kann.
Dein aktuelles Panorama wirkt gut (nicht aufdringlich) geschärft.
LG. Bruno.
Das tut mir leid, dass es Deiner Frau nicht gut ging und deshalb alles "gekürzt" wurde ...
Diese Woche waren wir auch in den Dolomiten und haben die 3 Zinnen (also den Blick auf sie) diesmal vom Innerfeldtal aus erklommen ...
Sehr schönes Pano!!
LG Kathrin
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