Am Rückweg vom Gamskogel wieder einmal die Kalkkögle festgehalten. Dieser Versuchung konnte ich nicht wiederstehen.
21 HF RAWs, 21 mm Brennweite, 14:48; f/13. Rest folgt später.
Hans-Jürgen Bayer, Sebastian Becher, Valentino Bedognetti, Jörg Braukmann, Klaus Brückner, Thomas Büchel, Hans Diter, Gerhard Eidenberger, Jörg Engelhardt, Manfred Hainz, Thomas Hansen, Leonhard Huber, Walter Huber, Johann Ilmberger, Thomas Janeck, Olaf Kleditzsch, Gianluca Moroni, Niels Müller-Warmuth, Marco Nipoti, Jörg Nitz, Uta Philipp, Jan Lindgaard Rasmussen, Patrick Runggaldier, Bruno Schlenker, Kathrin Teubl, Anton Theurezbacher, Sieber Toni, Beatrice Zanon
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Comments
Damit ich nicht dumm sterbe: Diese Formation nennt man doch die "Stubaier Dolomiten"... oder?
lG,
Jörg E.
VG Klaus
@ Jörg - keine Blendflecken, dem kann ich nicht ganz zustimmen. Es sind schon einige ganz schwach zu sehen ;-)
LG Hans
LG, Toni
Gruss
LG Kathrin
lg Patrick
Zu den Blendenflecken: Ich bemühe mich, die Flecken durch Maskierungen zu minimieren, das funktioniert im Hugin AUSGEZEICHNET. Als weitere Maßnahme stemple ich ein wenig, aber nur, wenn es der Hintergrund erlaubt.
Zu der Bezeichnung Nordtiroler Dolomiten: Ja, so könnte man sagen. Es ist ein sehr altbekanntes Kletterparadies, speziell die Riepenwand ist sehr berühmt. Ich trage Euch noch Info zusammen.
Herzlichst von "unterwegs"
Christoph
Ein paar Bemerkungen zu den Bezeichnungen "Nordtiroler" oder "Stubaier Dolomiten":
Die Kalkkögel gehören, wie auch die Kalk- bzw. Dolomitberge östlich des Stubaitales, also zwischen diesem und dem Brenner - mit Serles, den Tribulaunen und den Telfer Weißen - zum sog. "Brennermesozoikum" mit Gesteinen von der Grenze Perm/Trias bis zum Jura. Die prägenden Gesteine bilden dabei - wie in den "richtigen" Dolomiten und den Nördlichen Kalkalpen - Dolomite der Trias. Diese Berge gehören aber weder zu den Südlichen Kalkalpen (Südalpen, mit den "richtigen" Dolomiten) noch zu den Nördlichen Kalkalpen (vom Rhätikon und Bregenzerwald / Allgäuer Alpen bis zum Wienerwald), sondern zu übriggebliebenen inselartigen Vorkommen im Bereich der zentralen Ostalpen. Sie sind quasi "zurückgeblieben", als die Nördlichen Kalkalpen als Teil der ostalpinen Decken mehrere hundert Kilometer nach Norden verfrachtet wurden. Diese Sedimente bildeten die oberen Teile der ostalpinen Decken, und da die Alpen ja in ihrem Zentralteil am stärksten herausgehoben sind bzw. sich noch immer herausheben, sind sie im größten Teil der (zentralen) Ostalpen eben schon meistenteils erodiert. Übriggebliebene Inseln bilden eben das "Brennermesozoikum", aber z.B. auch der Hauptdolomit der Ortlergipfelregionen.
Heute bilden sie einen besonders reizvollen "Farbtupfer" in den ansonsten weitgehend von kristallinen Gesteinen geprägten zentralen Ostalpen.
Herzliche Grüße Christoph!
Olaf
Was mir gut gefällt ist, dass man am Weg zum Gemskogel genau die Grenze von des Brennermesozoikums überschreitet. Die Grenze zwischen den Kalken der Kögel und dem Kristallin der sie umgibt läuft genau über das Seejöchl. Man kann an einer Stelle mit einem Fuß in dem einen und dem anderen Fuß in dem anderen Erdzeitalter stehen. Dies erfüllt mich immer wieder erneut mit Ehrfurcht und Erstaunen.
Herzlichst Christoph
PS: Schade, dass es von Dir keine Panoramen mehr gibt.
PPS: Eine nette Zusammenfassung über das Gebiet findet sich in der Gemeindezeitung von Grinzens: http://www.senderswind.at/geologie-der-kalkkoegel
lG,
Jörg E.
Christoph, mir gefällt auch dein Panorama von der Serles (Waldrastspitze). Hab vor 2 1/2 Jahren auch da oben gestanden und hab den phantastischen Rundblick sehr genossen. Haben damals den Stubaier Höhenweg begangen, und ich war bei der Gelegenheit auch auf dem Hohen Burgstall und der Gargglerin.
Ich werde in den nächsten Wochen mal ein Panorama reinstellen - die Dolomitengipfel über dem Boitetal von oberhalb der Croda da Lago / Palmieri-Hütte (Reichenberger Hütte). Es wird natürlich nicht sooo professionell sein, wie von euch alten Hasen, und ich hoffe, dass ihr mich nicht "zerpflückt", aber ich bin gespannt auf euer Urteil ...
Herzliche Grüße nach Innsbruck und München,
Olaf
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