Adri hat mich beim meinem Walder-Alm Bild auf die Idee gebracht, meine Wanderung auf das Stempeljoch doch nochmals aufzugreifen. Hier nun der Blick vom Stempeljoch aus, welches ich an diesem Tag bei sonnendurchfluteter Windstille von Innsbruck aus über die Arzler Reissen erreicht habe. Der Blick in die Stempeljoch-Reissen bestätigt - der Aufstieg von Osten wenige Tage zuvor wäre ohne Steigeisen oder zumindest Pickel für mich wohl ein wenig zu sehr auf der Seite des Abenteuers gewesen.
Hier am Joch also eine letzte schöne Rast, bevor es die letzten 300 Meter auf die Stempeljoch-Spitze ging. Nicht wenige Tafeln berichten an dieser Stelle vom Schicksalsschlägen früherer Tage....
Technisches:
Canon 400D, 28 HF RAWs, 09:56
f/13, 1/160-1/250, ISO 100, 17 mm (29 mm KB)
Entwicklung der RAWs mit DPP; Stitch mit Hugin; Endbearbeitung und Skalierung Gimp. Beschriftung nach Dr. Deuschle und AV Karten.
Hans-Jürgen Bayer, Sebastian Becher, Valentino Bedognetti, Thomas Büchel, Hans Diter, Gerhard Eidenberger, Jörg Engelhardt, Felix Gadomski, Manfred Hainz, Fredy Haubenschmid, Leonhard Huber, Heinz Höra, Johann Ilmberger, Thomas Janeck, Marco Nipoti, Uta Philipp, Jan Lindgaard Rasmussen, Arne Rönsch, Bruno Schlenker, Adri Schmidt, Walter Schmidt, René Tessaro, Kathrin Teubl, Anton Theurezbacher, Sieber Toni
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Kommentare
Gruss Walter
lG,
Jörg E.
der Wechsel non Nah und Fern gefällt mir hier besonders.
LG Hans
Gruss
Das Motiv lebt von seiner Schlichtheit und der enormen Tiefe! sehr gelungen! LG Seb
und prägt sein photogenes Oberteil unauslöschlich ins Gestein resp. auf den Chip!
Wenn denn die location schon so heisst,
hätte ich mit dem gleichnamigen Werkzeug auch die deplazierten Bretterhaufen noch entsorgt -
aber vielleicht braucht sie ja noch einer im gegenwärtig garstigen Winter
für ein wärmendes Feuerchen, um die klammen Finger wieder abdrückfit zu bekommen (;-))
lg Fredy
@Adri - ja, es ist recht steil ins Halltal hinunter. In rund 2 Monaten kann man auf der Reissen sehr gut Fign gehen !!
@Fredy - die Bretter sind, so unschön sie auch scheinen mögen notwendig, um den "Weg" in der Stempel-Reissen zu befestigen. Das Stempel-Joch hat seinen Namen im Übrigen von der Holzbringungs-Tätigkeit vergangener Jahrhunderte. Der Salzbergbau im hinteren Halltal benötigte Grubenholz - die "Stempeln" Aus dem Gleirschtal (Amtssäge)wurden sie auf breitem Weg zum Joch gebracht um von dort über die steile Reissen recht ökonomisch zu den Gruben gebracht zu werden. Siehe dazu auch: http://www.sagen.at/doku/bergbau/Bergrevier_Hall.html
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