Nach den schroffen Wänden der Lienzer Dolomiten war eine Almwanderung in den Nockbergen angesagt. Von Millstadt auf der Almstraße zur Schwaigerhütte. Weiter auf breiten, gefahrlosen Wegen zur Millstätter Alm, auf den Kamplnock mit herrlicher Rundumsicht und zurück über die gemütliche Alexanderhütte.
Es handelt sich hier um eine ap Erstbesteigung.
Fujifilm X-T100, F/9, 1/500, ISO200 18mm
Die Kärntner Nockberge zählen zu den interessantesten und ältesten Mittelgebirgsformationen Europas und bilden in ihrer geomorphologischen Ausprägung einen einzigartigen Teil des gesamten Alpenraumes. Die sanft gerundeten Berge und Kuppen (Nocken genannt) stehen im Gegensatz zu den schroffen Hochgebirgsformen der im Westen angrenzenden Hohen Tauern, der Niederen Tauern im Norden und der Karawanken und Karnischen Alpen im Süden. Die um 800 - 900 Meter niedrigere Gipfelflur der Nockberge gegenüber den Hohen Tauern ergibt sich aus der geologischen Geschichte.
Gebildet wurden die Nockberge vor ca. 60 Millionen Jahren und geformt bis zur heutigen Zeit. Eine vielfältige Gesteinszusammensetzung kennzeichnet die Region. Die geologische Besonderheit liegt jedoch im Auftreten eines Kalk- und Dolomitgesteinszugs, der sich bis zu einem 3 km breiten Band von Nord nach Süd durchzieht. Der Bergbau wurde bereits vor über 500 Jahren intensiv betrieben. Eisenerz, Magnesit, Anthrazit und Granate wurden und werden im Lauf der Geschichte gewonnen.
(biosphärenparknockberge.at)
Jochen App, Hans-Jürgen Bayer, Michael Bodenstedt, Hans-Jörg Bäuerle, Jörg Engelhardt, Johannes Ha, Manfred Hainz, Walter Huber, Martin Kraus, Christian Mittermair, Uta Philipp, Danko Rihter, Arne Rönsch, Walter Schmidt, Christoph Seger, Benjamin Vogel
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