Am Ende unsere Woche am Refuge du Couvercle sollte mit einem Versuch an der Aiguille Verte der Höhepunkt der Tourenwoche – und vllt. auch unserer Bergsteiger-Karrieren – folgen.
Die Vorhersagen versprachen den ganzen Tag wolkenloses Hochdruckwetter und die stabile Wetterlage würde an jenem Tag ihren Zenit erreichen. Da an eine Begehung des Normalweges über das Whymper-Couloir nur noch im Winter und Frühjahr zu denken ist, wählten wir dementsprechend den Moine-Grat. Bereits am Vortag erkundeten wir den Zustieg über den äußerst heiklen Bergschrund, der ebenfalls nur noch kurze Zeit passierbar sein würde. Von dort geht es gleich über steiles abschüssiges und durchaus anspruchsvolles Gelände an einigen Schlingen-Standplätzen gesichert aufwärts, immer in Richtung einer großen Rinne, die über mehrere hundert Höhenmeter hinauf zu einem markanten Eckpfeiler des Moine-Grates leitet. Ungefähr dort entstand das Pano, während das erste Licht für ein unglaubliches Farbspektakel sorgte!
Trotz der frühen Uhrzeit (es war erst kurz vor sechs) waren wir schon lange unterwegs.
Der Hüttenwirt hatte uns gegen Mitternacht zum "Frühstück" einbestellt und die Länge der Tour angemahnt – er sollte in der Tat recht behalten… welch lange Reise uns dort oben wohl noch erwarten würde?
Sony RX100 III mit 14mm (38mm)
F3.5, 1/80 sek.
Pedrotti Alberto, Hans-Jürgen Bayer, Michael Bodenstedt, Alvise Bonaldo, Peter Brandt, Jörg Braukmann, Hans-Jörg Bäuerle, Günter Diez, Johannes Ha, Manfred Hainz, Fredy Haubenschmid, Matthias Knapp, Martin Kraus, Thomas Ludwig, Niels Müller-Warmuth, Uta Philipp, Danko Rihter, Patrick Runggaldier, Bruno Schlenker, Björn Sothmann, Michael Strasser, Jens Vischer, Benjamin Vogel, Alexander Von Mackensen, Gerald Wetzel
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Kommentare
Um Mitternacht aufstehen, "frühstücken" und unausgeschlafen in die dunkle Nacht, das ist schon sehr westalpin.
Gruss Danko
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