Das Fluchthorn in seiner bisherigen Gestalt gibt es nicht mehr! Vergangenen Sonntag am 11. Juni ist der halbe Südgipfel bei einem gewaltigen Bergsturz abgerutscht. Wie vergänglich nicht nur Eis und Gletscher, sondern selbst die höchsten Berggipfel sind, wird uns hier dramatisch bewusst!
Müßige Ausführungen über die Klimaveränderungen möchte ich an dieser Stelle ersparen, sondern nocheinmal ein Pano in Erinnerung an meine Besteigung aus dem Sommer 2016 teilen – ein Ausblick der damit nun wirklich Geschichte ist. Damals hatte ich hier nur den Rundblick gezeigt (#31345) und den kleinen Tele-Streifen eher beiläufig ins Archiv gelegt.
Meine Solo-Besteigung über den Normalweg (die Weilenmannrinne) von der Jamtalhütte aus ist mir als große, einsame Bergtour in wilder Landschaft im Gedächtnis. Es war klassiches Bergsteigen gefordert, mit anspruchsvoller Orientierung in ziemlich brüchigem Gelände.
Für die Zukunft bleibt nun abzuwarten, ob Touren dort und an den umliegenden Gipfel wieder möglich, bzw. vertretbar werden...
Sony RX100 III mit 26mm (70mm)
F4, 1/160 sek.
Michael Bodenstedt, Winfried Borlinghaus, Hans-Jörg Bäuerle, Günter Diez, Johannes Ha, Manfred Hainz, Fredy Haubenschmid, Andre Hergemöller, Martin Kraus, Matthias Matthey, Danko Rihter, Adri Schmidt, Christoph Seger, Andreas Starick, Jens Vischer, Benjamin Vogel, Alexander Von Mackensen, Gerald Wetzel
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Kommentare
Aber hey - Mittleres und Nördliches Fluchthorn warten noch auf ihre a-p-Erstbesteigung (nicht ganz ernst gemeint) ;-)
Nun sollen mal ein paar gute Leute den am wenigsten ungemütlichen Anstieg zum Mittelgipfel suchen, der jetzt als neues Fluchthorn zu besteigen wäre.
Gut, dass ich schon alle überschritten habe, auch wenns 49 Jahre her ist.
Hätte eher gedacht der Piz Linard klappt zusammen.
Danke, André, für diese schöne Erinnerung!!
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