Unser als gemütliche Familienwanderung geplanter Aufstieg von Auronzo zur gleichnamigen Hütte am Fuße der Drei Zinnen geriet aufgrund einer sich nähernden Gewitterfront zu einem Wettlauf mit dem Wetter. Und das, obwohl wir mit einer Startzeit halb 8 am Morgen nicht gebummelt hatten. Punkt 12 Uhr erreichten wir gleichzeitig mit der rabenschwarzen Gewitterfront das Rifugio Auronzo. Dieses wütete mit Starkregen, Blitzen und Sturmböen dann etwa eine halbe Stunde.
So schnell wie es kam, verschwand es auch wieder und es boten sich bei Sonne und klarer Sicht beste Panoramabedingungen.
Richtung Osten ist die abziehende Superzelle noch deutlich zu sehen. Auf ihrem weiteren Weg verwüstete sie Ljubljana und Zagreb und forderte dort auch Menschenleben.
Auf dieser Bahn zogen fast täglich schwere Gewitter Richtung (Süd-)Osten und wenig später kam es ja für Slowenien noch dicker.
Ein Zusammenhang dieser Zerstörungen mit dem völlig überheizten Mittelmeer ist kaum zu übersehen. Da wundert man sich, wie viele Leute immer noch meinen, ein Weiter-so wäre preisgünstiger als wirksamer Klimaschutz.
Jochen App, Alvise Bonaldo, Peter Brandt, Jörg Braukmann, Klaus Brückner, Hans-Jörg Bäuerle, Günter Diez, Andre Frick, Johannes Ha, Manfred Hainz, Fredy Haubenschmid, Heinz Höra, Martin Kraus, Wilfried Malz, Gianluca Moroni, Jörg Nitz, Herbert Raab, Danko Rihter, Markus Schwendimann, Andreas Starick, Konrad Sus, Jens Vischer, Benjamin Vogel, Alexander Von Mackensen
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Kommentare
Die Gewitter kann man nicht mehr auf die leichte Schulter nehmen, so wie wir das in jungen Jahren oft gemacht haben. Inzwischen fürchte ich in erster Linie die grossen Hagelklumpen wie sie kürzlich in der Region nördlich des Gardasee niedergingen. In offenem Gelände hat man da sehr schlechte Karten.
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