"Jetzt ist der Druck weg" denke ich mir als wir doch einigermaßen zufrieden in die Lechtaler und Allgäuer Bergwelt schauen. Bisher hatte bei der diesjährigen Tour ja wirklich alles geklappt, ob großes Schneegestöber oder spannende Kletterziele. Also heute sollte dann der Tag sein, an dem uns endlich mal einer der vielen Gipfel signalisiert, nicht bestiegen werden zu wollen.
Aber zur Tour - Schon am Abend zuvor hatten wir uns für die naheliegenden Gipfel Kleinbergspitze und Oberlahmsspitze als etwas ruhigere Alternativen zum langen Weg zur Parseierspitze entschieden und begeben uns auf den Weg zum Oberlahmsjoch. Im Neuschnee geht es schnell und einfach den breiten Rücken bis unter den Gipfelaufbau der Kleinbergspitze hervor, doch dann wird es kniffelig, der Grat ist schmal und auf einmal merkt man, in welch' ausgesetztem Gebiet man sich befindet. Mit viel Konzentration und Spass geht es bis zur im Führer angekündigten Schlüsselstelle (II+). Rechts vor uns zeigt sich ein vier bis fünf Meter hoher Riss, der an den Seiten kaum Tritte/Griffe bietet und für mich eher im IIIer-Bereich liegt, ich frage mich bis heute, ob ich das ohne Sicherung gemacht hätte. Was uns dann aber endgültig umkehren lässt, ist die Tatsache, dass die Rinne ostseitig liegt und somit noch sehr starke Vereisungen aufweist. Wir machen also das einzig Richtige und strapazieren unser Glück nicht unnötig - es ist wirklich gut, auch mal umdrehen zu können, wenn der Berg keinen Besuch erlaubt.
IXUS 80
14 Hochformate, freihand
18,6mm
ISO 80
hugin 10
Adobe PS6
Finepixviewer
Sebastian Becher, Thomas Büchel, Gerhard Eidenberger, Velten Feurich, Manfred Hainz, Leonhard Huber, Heinz Höra, Johann Ilmberger, Thomas Janeck, Franz Kerscher, Jörg Nitz, Jan Lindgaard Rasmussen, Danko Rihter, Bruno Schlenker, Adri Schmidt, Christoph Seger, Kathrin Teubl, Anton Theurezbacher, Sieber Toni, Markus Ulmer, Alexander Von Mackensen, Beatrice Zanon
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Kommentare
Gruss
Sehr schön die hier gezeigten Sichten bei diesem herrlichen Wetter. Was mir allerdings ohne größere Kenntnis dieser Gegend auffällt ist der sich senkende Horizont nach rechts. So was gibt es natürlich auch in Natura aber ziemlich selten, deshalb würde ich das noch mal überprüfen und wenn es stimmt, um vielleicht 0,5 Grad drehen. Herzliche Grüße von Velten
PS da Du die Musik als eine Deiner Freuden im Profiel ansprichst die Frage , ob Du auch Dia-shows über gewaltige Berge mit Musik machst? Als "alter Sack" im Vergleich zu Dir mache ich das besonders gerne mit den Oldys der 60er und 70er aber auch gewaltigen klassischen Stücken wie der 9. Synphonie usw.
LG Jörg
LG Wolfgang
Nichtsdestotrotz gibt es für diesen (für mich) Gegenblick die volle Punktzahl! LG Seb
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