Der Bergfrühling in Seewis ist einzigartig in der Ostschweiz,
etwas Vergleichbares gibt es nur noch in der Westschweiz oberhalb von Montreux:
Das Naturschauspiel, wenn zig-tausende weisse Narzissen ihre Blütensterne öffnen,
und die Hänge unterhalb des Vilans sich auf fast 100 Hektaren weiss färben.
An jenen südlich ausgerichteten und wettergeschützten Hängen herrscht nämlich ein ausgesprochen mildes Klima – optimale Bedingungen für die wilden Narzissen.
Die Bergnarzisse oder auch Dichternarzisse genannt, stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum.
Die Seewiser bezeichnen «ihre» Blume liebevoll als «Gapiescha», «Geissblüemli» oder «Muntblüemli».
Wie die Dichternarzisse den Weg ins Prättigau gefunden hat, bleibt ihr Geheimnis.
Weshalb sie uns Menschen schon seit Jahrhunderten fasziniert,
erklärt vielleicht die Bedeutung der Bezeichnung «Narzisse»:
diese stammt aus dem Griechischen und steht für «betäuben» resp. «Narkose».
Leider ist das Internet noch nicht fähig, Düfte zu verbreiten, aber ihr könnt mir glauben,
dass ich beim Herumspazieren an meine ehemaligen Wohnort schon ein wenig narkotisiert war (;-)
lg Fredy
Freihandpano aus 6 BF-Aufnahmen mit f/5,6, 1/1000s, 50 ISO, 24mm (KB)
Blickwinkel ca. 180° Richtung S
B. B., Michael Bodenstedt, Gerhard Eidenberger, Johannes Ha, Wilhelm Haberfehlner, Manfred Hainz, Walter Huber, Ralf Neuland, Danko Rihter, Adri Schmidt, Walter Schmidt, Christoph Seger, Alexander Von Mackensen
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Kommentare
Gruss von Walter
Gefällt mir sehr,bekomme ich gleich Lust los zu gehen
Liebe Grüße
LG
Ralf
@Virginia wo bleiben deine Sterne zum Kommentar
PS. In meiner Heimat gibt es ebenfalls einen solchen Berg... :-)
VG
Gerhard
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